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02.01.2018, Steuler-Fliesen, REACTIVE: Manufaktur in Serie

Die „Reactive“ zeigt das immense Keramik-Know-how von Steuler-Fliesen: die Optik zugleich traditionell und modern. Die Herstellung mittels Handarbeit und Hightech. Geballte Erfahrung aus 100 Jahren. „Die Entwicklung der ‚Reactive‘ war sehr anspruchsvoll“, berichtet Produktentwickler Alfons Duevel, „wir haben ausgiebig mit der unbändigen Titaneffektglasur experimentiert und vielfältige Bilder von Hand geschüttet.“ Der Übertrag dieser Motive auf den Digitaldruck war die eigentliche Herausforderung. Die Lebendigkeit einer keramischen Glasur digital zu übersetzen – das ist gelungen. In Serie gebracht werden die schönsten dieser Motive, wobei die Digitaldrucktinten auf die noch ungebrannte Glasur gedruckt werden. Die Dekorfliesen sind in Titanblau zu haben, was metallisch-kühl wirkt und an einen Wintermorgenhimmel erinnert – sowie in Titanrot, der natürlich-warmen Variante, die ein wenig an einen Sandstrand denken lässt. Die zugehörigen Grundfliesen in „Warm“ und „Kühl“ wurden aus dem Dekor heraus entwickelt. Sie greifen die jeweilige Farbstimmung sowie die wolkige Struktur des Dekors auf. Dekor- und Grundfliesen gibt es in 25 x 70 cm, das Dekor zudem als Mosaik (5 x 5 cm). Der Boden „Steinwerk“ ergänzt hervorragend die Aussage der Serie. Die „Reactive“ hat bewusst keine rektifizierten Kanten, sondern „raw edges“, also klassische Presskanten, die den Charme glasierter Fliesen vermitteln. Dies unterstreicht den Anspruch in Sachen Tradition – sowie den Einzelstück-Charakter. Denn den modernen Produktionsverfahren zum Trotz ist die „Reactive“ keine Massenware. Sie ist Manufaktur in Serie. Typisch Steuler-Fliesen.

Die Kollektion 100 - Bogenschlag von der Tradition zur Moderne

100 Jahre Steuler-Fliesen – 100 Jahre Leidenschaft für Keramik. Von 1917 an baute sich der Mühlacker Fliesenhersteller einen hervorragenden Ruf auf: für hochwertige Produkte und anspruchsvolles Design. Dementsprechend vereint die „Kollektion 100“ zwei Highlight-Serien mit ganz besonderem Dekor. Für dieses hat die hausinterne Entwicklungsabteilung tief in die keramische Schatzkiste gegriffen und die traditionsreiche Technik der Titanmattglasuren hervorgezaubert. Dieses Verfahren ist in der Kunstkeramik sehr beliebt wegen des interessanten Eigenlebens des eingesetzten Titandioxids. Während des Brandes bildet es kleine Kristalle, sogenannte Rutilkriställchen, die sich abhängig von einigen Faktoren sehr unterschiedlich in Größe, Struktur und Farbe entwickeln. So werden die Kristalle bläulich oder rötlich, je nach Sauerstoffgehalt in der Ofenatmosphäre. Im konventionellen Herstellungsverfahren wären diese Effekte kaum zu zügeln. Doch Steuler-Fliesen bändigt sie mittels Digitaldruck – und erzeugt so eine reproduzierbare Motivvielfalt. Eine traditionelle Technik, mit neuesten Methoden umgesetzt: der perfekte Bogenschlag von der Tradition zur Moderne.

 

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